Der Umwelt zu Liebe ...
Rund 80 Prozent der Energie, die auf das Verbrauchskonto der Privathaushalte gehen, werden regelrecht verheizt. Nicht nur, dass das Heizen der Wohnung im Haushalt die höchsten Energiekosten verursacht auch die Schadstoffbelastung, die die Umwelt schlucken muss, beeinflussen den Treibhauseffekt kräftig.
Grund genug also, Vor- und Nachteile der einzelnen Brennstoffe abzuwägen. Besonders ungünstig schneidet das Heizen mit Strom ab. Denn elektrische Heizungsanlagen wie Nachtspeicheröfen, Direktheizung oder Elektro-Fußbodenheizung können zwar die Kilowattstunde Strom fast vollständig in Nutzwärme umwandeln. Rund zwei Drittel der eingesetzten Primärenergie sind jedoch zuvor im Kraftwerk ungenutzt als Abwärme in die Luft oder ins Wasser abgeleitet worden. Heizen mit Strom erfordert deshalb rund doppelt soviel Primärenergie wie eine moderne Brennstoffheizung - und belastet die Umwelt damit deutlich mehr.
Erdgas und Heizöl bescheinigt das Umweltbundesamt im Vergleich zu anderen Brennstoffen die relativ geringsten Schadstoffbelastungen. Entscheidende Umweltpluspunkte kann dabei Erdgas für sich verbuchen: Es ist praktisch schwefelfrei und setzt bei der Verbrennung etwa 30 Prozent weniger Kohlendioxid frei. Bei Gasheizungen sind Brennwertkessel empfehlenswert, die zusätzlich noch einmal 10 bis 15 Prozent Energie einsparen.