Brennwerttechnik

Bereits 35 Prozent aller neuen Heizkessel sind Erdgas-Brennwertgeräte

Erdgas-Brennwertgeräte arbeiten effizient und lassen sich überall

im Haus problemlos aufstellen

Der Standard im Neubau: Warmwasser-Zentralheizung mit Erdgas-Brennwerttechnik und modulierendem Brennerbetrieb

Warum wird dieses Heizsystem heute so häufig eingesetzt?

- Es bietet hohen Heiz- und Regelkomfort:Die Wärme ist jederzeit verfügbar und kann je nach Jahres- und Tageszeit automatisch höher oder tiefer geregelt werden.

- Es ist sparsam im Verbrauch:Bei der Brennwerttechnik wird zusätzlich die im Abgas gebundene Wärme genutzt. Daher gibt es nur geringe Wärmeverluste und hohe Wirkungsgrade.

- Es schont die Umwelt:Erdgas-Brennwerttechnik ist sparsam im Verbrauch und verursacht einen vergleichsweise geringe Schadstoffausstoß.

So funktionieren Brennwertgeräte

Moderne Heizkessel arbeiten im Niedertemperaturbereich. Das heißt, sie werden dank intelligenter Regelungstechnik immer nur mit der Temperatur betrieben, die je nach Witterung und Bedarf gerade notwendig ist.

Den hieraus resultierenden Energiespareffekt steigern Brennwertgeräte weiter, indem sie zusätzlich die im Wasserdampf des Abgases enthaltene Wärme nutzen. Sie kühlen die Verbrennungsgase über Wärmetauscher so weit ab, dass Wassertröpfchen entstehen - ein ähnliches Phänomen wie beschlagene Fensterscheiben.

Dabei wird so genannte Kondensationswärme frei, die dem Heizsystem wieder zugefügt wird.

Wie viel Energie sparen Brennwertgeräte?

Im Vergleich zu anderen modernen Niedertemperatur-Heizkesseln sparen Erdgas-Brennwertgeräte bis zu 11 Prozent Energie.

Erdgas - der Bevorzugte Energieträger für Brennwerttechnik

Bei Erdgas lässt sich Brennwerttechnik besonders gut anwenden und bringt einen hohen Wärmegewinn. 2004 war daher jeder zweite Gaswärmeerzeuger ein Erdgas-Brennwertgerät.

Wonach richtet sich die benötigte Leistung des Heizkessels?

Bei der Auslegung des Heizkessels müssen sowohl der im Niedrigenergiehaus stark abgesenkte Heizwärmebedarf als auch der nahezu gleich gebliebene Warmwasserbedarf berücksichtigt werden. Zum Heizen werden in der Regel kleinere Brennerleistungen benötigt als zum Erwärmen von Wasser (z.B. zum Duschen).

Richtet man sich nur nach der benötigten Heizwärme, so hat das Komfortverluste bei der Warmwasserversorgung zur Folge.